Shopping in Paris
Für die meisten weiblichen Geschöpfe unserer Konsum- und Verbraucherwelt bedeutet Mode mehr als Freizeitlook, bestehend aus dem „Null Acht Fünfzehn-T-Shirt“ und einer passenden Jeans. Und so schön das Hobby der Schnäppchenjagd auf die neuesten Modeartikel der hiesigen Markenlabel oder auch kleineren Designerketten ist, so wird der Spaß des Neuerwerbs der Artikel meist durch das eigene Portemonnaie begrenzt.
Eine neuerdings weit verbreitete Variation des Shoppens, ist das gleichzeitige Besuchen und Erkunden neuer Städte. Doch meistens gilt nicht die nächstgelegene Nachbarstadt als wahres Shoppingparadies. So muss auch schon einmal eine längere Fahrt unternommen werden.
Als echtes Highlight für alle Schnäppchenjäger gilt natürlich eine Stadt: Paris!
Bei dem Gedanken an Paris in Verbindung mit dem Begriff Mode fallen einem natürlich sofort die Haute Couture mit ihren Luxuslabeln wie Chanel oder Ed Hardy ein. Paris ist schließlich DAS Modezentrum überhaupt und so reihen sich in Straßen wie der Champs-Élysées, der Rue Saint-Honoré oder auch dem Boulevard Saint Germain, unzählige Luxustempel mit ihren Prachtauslagen nebeneinander. Doch bei genauerer Betrachtung der Markenware, stellt sich bei dem „Städte Schnäppchen Shopper“ sehr schnell die anfängliche Euphorie ein. So verlangen die hiesigen Modezentren in der Pariser Innenstadt nur allzu oft Preise, die gut und gerne mit dem monatlichen Gehalt eines durchschnittsverdienenden Arbeitnehmers zu vergleichen sind.
Um sich also bei einer eventuellen Besichtigung Paris auch mehrere neue Schätze für den heimischen Kleiderschrank leisten zu können, bedarf es einer genaueren Planung der, meist versteckten, günstigeren Shoppingläden.
Beispielsweise im 6. Arrondissement locken mehrere Läden mit schrillen Rabattaktionen zum sprichwörtlichen Hamsterkauf. Ein echter Geheimtipp unter den Sparfüchsen der Modebranche ist zum Beispiel der Laden Mouton à cinq plattes. Hier lassen sich selbst Luxusartikel von Prada, Gucci oder edle Halstücher von Hermes für sehr kleines Geld finden! Dazu sind die Waren noch in einem 1-A Zustand, sie stammen nur aus den Restbeständen der unzähligen Modelabel.
Einen Nachteil des noch so unwiderstehlichen preislichen Angebots gibt es dennoch. So hält die oftmals doch sehr schäbige und verschmutzte Umgebung die meisten Touristen vor einer Besichtigung dieses Teiles der französischen Hauptstadt ab. Doch wer für ein paar Stunden den Imbissbudengeruch und die manchmal schäbig aussehenden Lagerhäuser in Kauf nimmt, der wird von seiner Paris Reise mehr als nur ein paar Fotos mit nach Hause nehmen können!
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